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Fokus: Beteiligungsmanagement - Interview mit Monika Pürsing, COO, zetVisions AG
zetVisions ist Marktführer für Beteiligungsmanagement-Software in Deutschland und Europa. Mit Installationen bei etwa 200 Kunden werden etwa 100.000 Beteiligungen mit zetVisions-Anwendungen verwaltet, deren Controlling unterstützt und die Steuerung optimiert.Warum sollten Unternehmen in eine Beteiligungsmanagement-Software investieren?
Antwort: Weil es sich rechnet. Wir haben unsere Kunden gefragt, was die Hauptgründe für die Einführung einer unserer Lösungen war. Am häufigsten genannt wurden Kosteneinsparungen, aber auch die Erhöhung der rechtlichen Sicherheit in regulatorischen Fragestellungen. Immer häufiger rückt die strategische Vision in den Vordergrund: Nur wenn alle Beteiligungsinformationen in bester Qualität vorliegen, lassen sich Unternehmenssteuerungsmodelle über den gesamten Konzern implementieren. zetVisions liefert dazu die Basis.Ist Beteiligungsmanagement nicht ein Thema ganz weniger multinationaler Konzerne?
Antwort: Es stimmt zwar, dass viele der DAX 30 Unternehmen sowie der gehobene Mittelstand unsere Lösungen einsetzen – aber es gibt eben auch Konstellationen, bei denen auch kleinere Unternehmen einen echten Mehrwert generieren können. Das ist dann häufig branchenabhängig. Im Bereich Öffentlicher Verwaltungen etwa lohnt sich unsere Software aufgrund der gestiegenen Anforderungen an den Beteiligungsbericht und die Beteiligungssteuerung bereits für Beteiligungsmengen, die deutlich unter 50 liegen.zetVisions hat drei Produkte für dieses Thema im Angebot. Wie soll sich ein Kunde entscheiden?
Antwort: Aufgrund unser breit aufgestellten Erfahrung und großen Kundenbasis können wir den Kunden in dieser Frage gut beraten. Wenn ein Unternehmen SAP-Systeme im Einsatz hat und Systemintegration eine Rolle spielen oder Vorteile wie Simulation von Konzernveränderungen, Prozessunterstützung oder Anpassbarkeit von Benutzersichten und Oberflächen wichtig sind und vorhandenes Know-how für Berichtserstellung und Customizing eingesetzt werden soll, dann lautet unsere Empfehlung ganz klar zetVisions CIM, unser SAP-basiertes Produkt.Trifft all dies nicht zu, wie etwa häufig im Fall Öffentlicher Verwaltungen, ist zetVisions AMI die richtige Wahl. Die Lösung zetVisions Insighter, das Produkt, das wir von BusinessObjects bzw. Cartesis übernommen haben, hat eine große Verbreitung in Benelux und Frankreich, wo wir es als das „Nicht-SAP“-Produkt platzieren. Das liegt auch daran, dass Insighter insbesondere die Anforderungen dieser Länder bestens abdeckt. In Deutschland fällt diese Abdeckung nicht ins Gewicht, hier heißt die Alternative zu CIM ganz klar AMI.
Wie sieht die Zukunft der Produkte aus? Besteht Wartungssicherheit für alle drei Produkte?
Antwort: Selbstverständlich. Solange wir zufriedene Kunden für jedes Produkt haben, gibt es für uns keinen Anlass, die Wartung oder Weiterentwicklung einzustellen. Auch und gerade für das Produkt zetVisions AMI gilt das. Wir bieten AMI weiter aktiv an und gewinnen Neukunden. Um die Sicherheit für unsere Kunden weiter zu erhöhen, dokumentieren wir dies noch deutlicher, indem wir das „virtuelle Stoppschild“ mit einem drohenden Wartungsende wegnehmen. Bisher ist unsere Aussage, dass wir jedes Jahr die Wartung und Weiterentwicklung um ein weiteres Jahr innerhalb eines Fünfjahreshorizonts verlängern, solange es Kunden für AMI gibt. Dadurch, dass die Zahl der AMI-Kunden zur Zeit weiter wächst, und nicht schrumpft, ist die Konsequenz nur logisch, dass wir AMI uneingeschränkt weiter warten und entwickeln.Was heißt "uneingeschränkt"? Das "Stoppschild" kommt weg?
Antwort: So ist es. Das gleiche gilt auch für Insighter.Wird zetVisions sich auf Dauer drei Produkte leisten können?
Antwort: Alle unsere Produkte sind auf einem sehr hohen fachlichen und technischen Niveau und in ihren Features und Funktionen sehr ausgereift. Wir könnten sicher nicht drei komplette Neuentwicklungen fahren - aber die jeweilige Weiterentwicklung und Wartung können wir sicherstellen. Im Übrigen versuchen wir Effizienzen zu heben wo es geht. Beispielsweise haben wir ein neues graphisches Visualisierungstool entwickelt und rollen dies nun nach und nach für alle drei Produkte aus. Solche Gleichteileentwicklung ist aber nur ein Aspekt. Unsere Entwicklungsteams sind teilweise produktübergreifend um Themen zentriert: Novellierungen im Kreditwesengesetz werden somit nur einmal geprüft und spezifiziert, auch das senkt Entwicklungskosten pro Produkt.Für die weitere Internationalisierung werden wir uns auf das SAP-basierte zetVisions CIM konzentrieren. Die technischen und strukturellen Voraussetzungen sind hier einfach am besten geeignet.
Zusammengefasst: Wir werden auch in Zukunft als Markt- und Kompetenzführer das Verständnis von modernem und effizientem Beteiligungsmanagement mitgestalten – im beständigen Dialog mit bestehenden und zukünftigen Kunden, deren Anforderungen für uns immer im Mittelpunkt stehen. Wir wollen, dass unsere Kunden mit unserem Beteiligungsmanagement einfach mehr erreichen.
Fokus: Beteiligungsmanagement - Interview mit Monika Pürsing, COO, zetVisions AG [PDF, 329 KB]
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