Alle Daten in einem System: zetVisions CIM bei der Vaillant Group



Firmenprofil

Die Vaillant Group mit Sitz in Remscheid ist ein international erfolgreicher Konzern, der in den Bereichen Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik tätig ist. Als einer der weltweiten Markt- und Technologieführer entwickelt und produziert das Unternehmen maßgeschneiderte Produkte, Systeme und Dienstleistungen. Das Produktportfolio reicht von effizienten Heizgeräten auf Basis fossiler Energieträger bis hin zu Systemlösungen zur Nutzung regenerativer Energien. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte die Vaillant Group, die sich seit ihrer Gründung 1874 in Familienbesitz befindet, mit fast 10.100 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2 Mrd Euro.

Ausgangslage

Im Laufe der letzten Jahre wurde das Geschäft immer internationaler aufgestellt. 14 Produktions- bzw. Forschungsstandorte verteilen sich auf sechs Ländern Europas sowie China. Mit der internationalen Expansion wuchsen auch die Anforderungen an ein effektives Beteiligungsmanagement.

Motivation

Die Beteiligungsstruktur der Vaillant-Gruppe ist durch die erfolgreiche Expansion komplexer geworden. Der Wunsch, neue Einheiten schnell zu integrieren wurde durch die Pflicht zur Erstellung gesetzlicher Meldungen zum Beteiligungsbesitz verstärkt. Ziel der Einführung von zetVisions CIM war daher zunächst die Schaffung eines zentralen Datenpools für alle beteiligungsrelevanten Informationen. Damit sollten mehr Transparenz und bessere Steuerungsmöglichkeiten bereitgestellt werden.

Projektdurchführung & Ergebnis

So wurde zunächst großer Wert auf die Erfassung aller Tochtergesellschaften und Beteiligungen mit sämtlichen Mandatsträgern und Ansprechpartner gelegt. Darauf aufbauend konnten die Beteiligungsbeziehungen systematisch und vollständig erfasst werden. Mit dieser Datenbasis sind nun die Voraussetzungen gegeben, einige der gesetzlichen Meldepflichten im Bereich Beteiligungsverwaltung automatisiert zu erfüllen. Insbesondere wird nun die in der Jahresberichterstattung erforderliche Anteilsbesitzliste (nach § 313 HGB) auf Knopfdruck generiert. Wesentlicher Vorteil ist neben der Zeitersparnis die Verlässlichkeit der Informationen, da nun auf einen ständig aktualisierten Datentopf zugegriffen wird.

Auch der statistischen Meldepflicht nach der Außenwirtschaftsverordnung, wonach Unternehmen ihren Auslandsbesitz einmal pro Jahr an die Bundesbank zu melden haben („K3-Meldung“) kann nun wesentlich einfacher genüge getan werden. Schließlich werden Informationen nach der Abgabenordnung §138 erfasst und automatisiert gemeldet – ebenfalls eine nicht unerhebliche Arbeitsentlastung für die Finanzabteilung.

Im Rahmen des Projekts wurden Schnittstellen zu verwandten Systemen geschaffen. So werden nun Gesellschaftsdaten aus Kreditoren- und Debitorenstammdaten übernommen und ausgetauscht.



Entscheidung für zetVisions

Vor allem durch die Integration zu anderen SAP-Systemen konnte mit dem ebenfalls SAP-basierten zetVisions Corporate Investment Manager ein wirklich einheitlicher Datenpool für alle beteiligungsrelevanten Informationen verwirklicht werden. Damit steht nun abteilungsübergreifend eine „einzige Version der Wahrheit“ zur Verfügung.

Von besonderer Bedeutung waren dabei sicherlich die benutzerfreundlichen und vorkonfigurierten Prozesse zur Erfassung von Daten. Ein weiterer Grund für zetVisions CIM war zudem die Nutzung des bereits vorhandenen SAP-Know-hows innerhalb der Vaillant-Gruppe. Das macht sich nicht nur in Installation, Wartung und Betrieb positiv bemerkbar, sondern erleichtert auch die individuelle Erstellung von eigenen Berichten.

Projektleiter Andreas Winterberg, Head of Group Accounting der Vaillant Group, zeigt sich zufrieden: „Durch die Einführung von CIM haben wir die Zeit zur Erstellung unserer Meldungen drastisch reduziert und gleichzeitig deren Qualität erhöht.“