Einführung von AMI bei BOSCH
Firmenprofil
Die Bosch-Gruppe ist mit über 41 Mrd. Euro Umsatz und 250.000 Mitarbeitern nicht nur der größte Automobilzulieferer der Welt, sondern steht mit den Unternehmensbereichen „Industrietechnik“ sowie „Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik“ noch auf zwei weiteren starken Standbeinen. Weltweit steuert der Stammhauskonzern mit Sitz in Stuttgart über 500 Tochterunternehmen, wobei sich die rechtliche Struktur klar von der Management-Struktur unterscheidet.Auf dem Weg zum Projekt
Gründe für das Projekt waren neben dem ungebrochenen Wachstum die wesentlich erhöhten Melde-, Berichts- und Dokumentationspflichten im Zusammenhang mit Corporate Governance, kartellrechtlichen Prüfungen, IFRS-Berichterstattung (Segmentierung, nahe stehende Personen) sowie steuerliche Anzeige- und Dokumentationspflichten.Diesen Anforderungen konnten die vorhandenen Datenbanken und an verschiedenen Stellen verteilten Informationsquellen nicht mehr gerecht werden. Zudem wurde der Wunsch nach einer SAP®- Anbindung deutlich.
Entscheidung & Projektstart
Im Juni 2005 wurde die fast einjährige Evaluierungsphase von den 4 beteiligten Fachabteilungen C/AO (Internes Rechnungswesen und Organisation), C/FI (Finanzen und Bilanzen), C/LS (Recht) und C/TX (Steuern) und CI (Zentralbereich Informationsverarbeitung) mit dem Kauf der Standardsoftware AMI abgeschlossen.Projektleiter Rainer Wilczek: „Wir haben intensive Gespräche mit Anbietern am Markt geführt und viel Arbeit in eine umfassende Evaluierung investiert. Das Produkt AMI hat unseren Anforderungskatalog am besten abgedeckt. Verbunden mit der umfassenden Bereitschaft, auf unsere Wünsche einzugehen, und der starken Kundenbasis als Gewähr für Bestand und Weiterentwicklung des Produkts hat dies den Ausschlag für AMI gegeben.“
Professionelle Softwareeinführung
In der folgenden Zeit wurden Schulungen und Modellierungsworkshops durchgeführt, die technischen Systemvoraussetzungen geschaffen und auch die Altdatenmigration bewältigt. Rainer Wilczek: “OpenData hat in den wenigen Wochen der Einführung großartige Arbeit geleistet. Die ursprünglich nur als Testmigration aufgesetzten Datenübernahmen waren so erfolgreich und schnell verfügbar, dass wir sie für den Produktivstart genutzt haben. Innerhalb weniger Wochen, und damit wesentlich früher als geplant, konnten wir unsere Beteiligungsdaten produktiv in AMI weiterführen.“Die vollständige Produktivsetzung und der Roll-out in den Auftraggeberabteilungen erfolgte letztendlich zum Jahreswechsel 2005. Zu diesem Zeitpunkt war auch ein zusätzlich entwickeltes Modul für die Verwaltung von Bürgschaften verfügbar und die produktive Anbindung an SAP® OM1 hergestellt, die auf Wunsch von BOSCH auf Basis einer zentralen Web-Services Schnittstelle (SOAP) realisiert wurde.
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20.07.2010
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Datenqualität entscheidet - Interview mit Dr. Wolfgang Kemna in "ICT" erschienen -
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13.04.2010
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